Die Station:

Wir möchten dich um zwei wichtige Punkte bitten:

 

Vergiss die visuelle Vorstellung von einem deutschen Zoo in dem die Tiere verhaltensgestört in kleinen Kreisen auf und ab laufen und mache dir bewusst, dass Island nicht zur EU gehört- dort ist vieles leichter als bei uns.

In Reykjaviks Zoo kann man beispielsweise auch ohne einen 'Tierberuf' gelernt zu haben, sich um die Bewohner kümmern.

(Das ist keine Wertung, nur eine Information) 

 

Dieses Projekt hat nichts mit deutscher zur Schau-Stellung exotischer, schön anzusehender Tiere vor spektakulärer, künstlicher Beton-Kulisse zutun. Es soll eine Auffangstation werden, wie du sie vielleicht eher aus dem 'Bärenpark Müritz' kennst:

 

Informativ, in die Natur eingebunden und mit ausreichend Rückzugs-Möglichkeiten für die Tiere.

 

Die Station wird in einem landschaftlich geeigneten Fleckchen Erde im Großraum Reykjavik eingebettet werden, auch für die medizinische Versorgung der Tiere wird natürlich gesorgt sein.

 

Island ist ein Land der Natur - wir möchten diese Ressource bestmöglich  nutzen, deshalb werden die Gelder, nicht für 'Prunkbauten im edlen Design' für Restaurants, riesige WC-Anlagen und Verwaltungstrakts verwendet.

 

Eine schmucklose Holzhütte wird als Backstage-Bereich um für die Tiere zu sorgen, ihren Zweck erfüllen. 2-3 Gästezimmer um das Erlebnis 'Eisbär' für die Tiere getarnt zu gestalten, und den Unterhalt zu sichern, lassen sich in einem traditionellen Grassoden-Häuschen mit Etagenbett und Campingkocher fast unsichtbar unterbringen.

 

Die Betonung bei diesem Projekt liegt auf 'Auffangen'.

Es geht darum, die Tiere vor der Kugel zu bewahren- nicht um sie zu vermehren, mit ihnen Handel zu betreiben, zu zähmen, sie schutzlos pausenlos Touristen vorzuführen oder sie wieder auszuwildern. 

 

Sie werden von Grönland nicht zurückgenommen und wir geben zu bedenken:

Auch Island verweigert beispielsweise ihren Pferden, haben sie einmal die Insel verlassen, die Rückkehr. Die Angst vor eingeschleppten Krankheiten oder Veränderung der Gene macht das nachvollziehbar.

 

Die Konsequenz für die Eisbären heißt also:

 

Es ist besser ihren Lebensabend lebend, umsorgt und großräumig eingesperrt zu verbringen, als tot und ausgestopft in einem Laden oder Museum zu verstauben. 

 

Sie haben Glück im Unglück:

Sie haben Menschen, denen ihr Schicksal nicht egal ist.

Werde Eisbären-Retter - weil wir es gemeinsam schaffen können!

 

Noch etwas zum Thema Spenden: Mein Mann und ich nehmen keine Spenden an. Eine Eisbären-Station auf Island zu gründen und zu leiten, ist unsere Vorstellung von Weltverbesserung, die wir leisten können. Wir sind eine Leistungsgesellschaft und daher sind wir der Ansicht, Leistungen für dich in Form eines unterhaltsamen Buches oder Produkten zu erbringen anstatt dich nur zu bitten, dein sauer verdientes Geld uns einfach zu schenken. Wenn du allerdings dieses Projekt unterstützen oder beschleunigen möchtest, darfst du dich gerne im Eisbären-Shop umschauen, oder auch gleich mehrere Bücher bestellen...